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Elite Weltcup Crans Montana

Nach meinem Sturz auf dem Zanzenberg musste ich leider erneut 1,5 Wochen Pause machen und verpasste somit den Weltcup in Val di Sole. Ich wollte aber unbedingt den Weltcup in Crans Montana fahren und hatte somit genau 1,5 Wochen, um fit zu werden – eine sehr kurze Zeit. Ich konnte gut trainieren und freute mich sehr auf das Rennen. Ich trainierte die Tage vor dem Rennen gut auf der Strecke und fühlte mich wohl. Es regnete immer mehr und die Strecke wurde von Tag zu Tag schwieriger. Ich startete als 90. in meinem ersten Elite-Weltcup. Ich hatte wirklich einen Hammerstart und konnte viele Plätze auf der Startgeraden gutmachen. Doch dann gab es einen Sturz vor mir und ich wurde etwas eingeklemmt. Ich war somit am Ende des Feldes. Ich konnte in der Startrunde dann noch einige Plätze gutmachen, merkte aber sehr schnell, dass ich physisch einfach keine Chance hatte. Ich kämpfte sehr mit den schlammigen Anstiegen und verlor viel Zeit. Ich wurde am Schluss 87. Klar, bin ich sehr enttäuscht über meine Leistung, da ich wirklich gerne mehr gezeigt hätte und auch weiss, dass ich das kann. Jedoch war mein Training in den letzten Monaten alles andere als optimal. Ich bin glücklich, dass ich ohne Sturz durchgekommen bin.

Ich bin auf der anderen Seite auch extrem glücklich und dankbar, es bis hierhin geschafft zu haben. Es war ein langer Weg und ein schwieriger. Ich war einige male kurz vor dem Aufgeben. Nicht viele schaffen es bis zu einem Elite-Weltcup und ich bin sehr dankbar, dass ich das erleben durfte. Mich mit den besten Fahrern der Welt zu messen an einem solchen Grossanlass ist sehr speziell. Davon habe ich als Kind geträumt. Ich möchte mich bei allen Personen, die mich in den letzten 15 Jahren seit meinem ersten Velorennen unterstützt haben, bedanken. Ohne euch wäre ich wohl nie so weit gekommen. In zwei Wochen steht der Weltcup in Les Gets an und ich bin mir sicher, ich werde dort ein besseres Resultat einfahren mit etwas mehr Training in den Beinen als dieses Wochenende. Zudem freue ich mich noch mehr weil meine Schwester Ladina Ihren ersten Weltcup fahren wird. Sie wird bei den U23 Frauen starten.



























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