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Meine Saison startete bereits an Weihnachten mit einem Trainingslager in Spanien. Anschliessend hatte ich im Februar bereits meine praktische Abschlussprüfung sowie die Vertiefungsarbeit in der Schule. Eine sehr stressige Zeit, aber die ersten Rennen rückten schon näher. Neben dem Training und den ersten Rennen kam dann noch die Abschlussprüfung in der Schule. Ich schaffte es trotz dem Stress und der doch ziemlichen Belastung solide Rennen zu fahren und mich für die beiden Weltcups in Albstadt und Nove Mesto zu selektionieren. Das Rennen in Albstadt lief nicht optimal, da ich einen platten Reifen hatte. Umso besser war jedoch das Rennen in Nove Mesto. Dort konnte ich trotz sehr schwierigen Bedingungen mit viel Schlamm und Regen und einem technischen Defekt in der letzten Runde von Startplatz 152 auf den 62 Schlussrang zurück kämpfen. Am 16 Juni schrieb ich meine theoretische Abschlussprüfung in der Schule und konnte meine Lehre als Polymechaniker in der Sonova mit der Note 5.2 abschliessen. Ich bin froh, trotz vielen Trainingsstunden und Wettkämpfe meine Lehre dennoch erfolgreich abgeschlossen zu haben. Nach der Abschlussprüfung fuhr ich noch ein sehr gutes Rennen in Gränichen sowie in Lostdorf. Meine Form war so gut wie noch nie zuvor und ich wurde für den Weltcup auf der Lenzerheide selektioniert. Dieser Startplatz war schon seit Jahren ein grosses Ziel für mich. Nach der erfreulichen Nachricht begann meine Knie-Geschichte. Zuerst beim Hausarzt, dann in Zürich beim Sportarzt. Mithilfe eines MRI wurde eine Entzündung festgestellt und ich musst zuerst 3 Wochen Medikamente einnehmen. Die Medikamente habe bei mir leider nicht wie gehofft gewirkt. Anschliessend erhielt ich eine Kortison-Spritze. Nach einer Woche konnte ich bereits vorsichtig und ganz locker mit dem Training anfangen. Nach 4 Wochen konnte ich bereits wieder voll belasten. Ich fuhr ohne grosse Erwartungen ein Rennen in Schaan und ein Marathonrennen in Einsiedeln. Ich hatte keinen Druck, was auch seine positiven Seiten hat. Natürlich war meine Form nicht die wie zuvor, aber es machte trotzdem Spass. Ich blicke auf eine solide Saison mit viel Hochs und Tiefs zurück und möchte mich bei allen Sponsoren und Unterstützern sowie meinem Team vom Herzen für die Unterstützung bedanken.